Der Schutzdienst ist ein Teilbereich der Internationalen Gebrauchshundeprüfung (IPO) des Gebrauchshundesports.

Weitere Teile der Gebrauchshundeprüfung sind:

Fährtenarbeit:

bei der Fährtenarbeit gilt es, 400 bis 800 Schritt lange Fährten zu verfolgen und bis zu drei Gegenstände zu erkennen und anzuzeigen/zu verweisen.

Unterordnung:

in verschiedenen Übungen soll der Hund zeigen, dass er freudig, exakt, schnell und aufmerksam die Hörzeichen des Hundeführers ausführt. Das umfasst Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz-, Platz- und Stehkommandos aus der Bewegung sowie Apportierübungen.Im Schutzdienst werden natürliche Triebveranlagungen des Hundes angesprochen, gefördert und kontrolliert. Der Hund soll ganz klar zwischen der Beute und dem Schutzdiensthelfer unterscheiden, denn primär geht es um Selbstsicherheit am Helfer und Ruhe in der Beute (dem Schutzarm). Es geht nicht darum, einen Menschen unkontrolliert zu attackieren und zu verletzen!

Es beginnt mit dem Aufspüren des Scheintäters (Helfer). Danach folgen Situationen, in denen das Verhindern von Fluchtversuchen, das Bewachen oder das Verhindern eines Überfalls geübt wird. Ganz entscheidend für diese Arbeit mit dem Hund ist die Disziplin des Hundeführers und das Verhalten des Hundes. Vom Hund wird z.B. Ausgeglichenheit, Nervenstärke, Selbstbewusstsein, Belastbarkeit und gute Kommunikation mit dem Hundeführer verlangt.

Durch gezieltes ausarbeiten von positiven Aggressionsbereichen, kann ein Hund diese produktiv in der Arbeit einsetzen. So können Hunde lernen, den Schutzdiensthelfer durch aktives bellen (nicht beißen!!!) zu dominieren um im Gegenzug dafür das Objekt der Begierde (den Schutzarm) als Bestätigung zu bekommen.